Mit ‘Typisierung’ getaggte Artikel

Blutgruppen und Verträglichkeit

Sonntag, 19. Juli 2009

Blutgruppen spielen eine wichtige Rolle bei der Blutspende. In der Frühzeit kam es häufig zu tödlichen Zwischenfällen, da verschiedene Blutgruppen untereinander nicht kompatibel sind. Überall auf der Welt ist das gängige System für die Bestimmung und Benennung einer Blutgruppe das AB0 und das Rhesussystem. Blutgruppen werden weiter vererbt, und sind ein wichtiges Merkmal um Verwandtschaft Verhältnisse und Abstammungen belegen zu können.

Das ABO System gibt es bereits seit 1901, damals hat es Karl Landsteiner das erste mal benannt. Hierfür bekam er 1930 den Nobelpreis. Man Unterscheidet zwischen den Blutgruppen A, B, AB und 0. Wichtig ist, dass man immer Blut von seiner eigenen Blutgruppe bekommt da es ansonsten zu einer Hämolyse kommen kann. Darunter zu verstehen ist ein Auflösen der roten Blutkörperchen, was zum Tod führen würde. Wichtig ist auch das Rhesus – System, hier wird zwischen negativ und positiv unterschieden. Wo bei der begriff negativ nicht schlecht ist. Dieses System ist besonders während der Schwangerschaft einer Frau wichtig. Bekommt eine negative Frau ein positives Baby. Passiert diesem Baby nichts. Gefährlich wird es erst beim zweiten Kind da der Körper Antikörper gebildet hat. Hier kann es dann sein, dass der Körper dieses Kind abstößt, oder nach der Geburt ein Blutaustausch gemacht werden muss. Heute passiert dies aber nicht mehr, da bereits in der Schwangerschaft Rhesus negative Frauen eine Anti D Prophylaxe bekommen. Ist nach der Geburt das Kind positiv wird der Frau das Medikament Rhesogam verabreicht, damit das nächste Kind geschützt ist.

Es kann nicht Jeder Jedem Blutspenden, da sich wie oben erwähnt nicht alle Blutgruppen miteinander vertragen. Die einzige Ausnahme stellt die Blutgruppe 0 dar. Sie kann jeder Blutgruppe Blut spenden, kann aber selbst nur von ihrer eigenen Blutgruppe Blut erhalten. In Deutschland zählt die Blutgruppe AB zu den am wenigsten Verbreiteten, 0 und A sind die häufigsten. Zählt man den Rhesus – Faktor dazu ist die Blutgruppe AB- negativ am seltensten.

Allgemeines zur Blutspende

Dienstag, 14. Juli 2009

Jeder kennt den Spruch „Blutspende rettet Leben“! Und genauso verhält es sich auch. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Unfall und benötigen dringend eine Blutkonserve, da aber niemand zur Blutspende geht ist keines vorhanden. Das Ausmaß wäre katastrophal. Aus diesem Grund veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz, kurz DRK genannt in regelmäßigen Abständen, und in vielen Orten Blutspende Termine. Hier können hilfsbereite Menschen ihr Blut spenden. Auch können sich dort Erstspender typisieren lassen. Denn bevor man regelmäßig zur Blutspende gehen darf werden einige Untersuchungen gemacht. Sind die Blutwerte in Ordnung kann man regelmäßig zu einem der Blutspende Termine gehen. Diesen Menschen die zu den Spendentermine gehen geht es vor allem darum, dass man anderen etwas gutes tut.

Es werden auch nicht Unmengen von Blut abgezapft, sondern lediglich 0,5 l. Eine Blutspende ist immer eine freiwillige Sache, zu der man nie gezwungen wird. Wer sich plötzlich um entscheidet, kann die Blutspende sofort unterbrechen. Das Blut wird dann nach der Spende untersucht, ob der Spender frei von ansteckenden Krankheiten ist, hierzu zählt in erster Linie HIV, Hepatitis B und Hepatitis C, aber auch Geschlechtskrankheiten würden dieses Blut für eine Weiterverwendung unbrauchbar machen. Ist es aber in Ordnung wird es für verschiedene Zwecke verwendet. Hier zugehören die Medizinische Notwendigkeit, aber auch der Wissenschaftliche und Pharmazeutische Bereich, benötigt ihre Blutspende. Der Medizinische Bereich ist klar, hier wird die Blutspende anderen Personen transfundiert, in der Wissenschaft werden die verschiedenen Reaktionen untersucht, welche eine Transfusion zum Beispiel mit sich bringen kann. Der Part der Pharmazeutischen Betriebe ist komplexer, hier werden Medikamente an diesem Blut erprobt, ihre Wirkungsweise und ob sie kompatibel sind.

Sie sehen also wie wichtig Ihre Blutspende ist und das es immer eine Gute Sache ist, wenn man versucht anderen Menschen zu helfen, denn irgendwann brauchen Sie vielleicht auch Hilfe. Nehmen Sie Ihre Freundin oder Ihren Freund mit zur Blutspende und lassen Sie sich beide typisieren. Es ist nur ein kleiner Stich, aber der rettet viele Leben.