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Geld verdienen mit Plasmaspenden

Mittwoch, 22. Juli 2009

Genau wie beim Blutspenden soll immer der soziale Punkt im Vordergrund stehen. Man sollte es machen, weil man den Menschen etwas gutes tun will. Hier kommt es ebenfalls wieder darauf an, wo sie Ihr Plasmaspenden werden. Das DKR macht es hier wie beim Blutspenden. Es gibt kostenlose Verpflegung, nach mehrmaligem Spenden eine Anstecknadel und ein kleines Präsent. Hier sind es die Pharmaindustrien und die staatlichen wie die kommunalen Dienste, die Plasmaspenden mit Geld honorieren. Hier werden zwischen 8 Euro und 18 Euro für eine Plasmaspende bezahlt. Dies ist sehr viel Geld und es gibt genügend Personen, die diese Möglichkeit nutzen um sich ihr Taschengeld aufzustocken.

Wichtig ist, dass sie immer genügent vor der Spende trinken und nicht mit nüchternem Magen zur Plasmaspende gehen. Auch sollten sie nicht zu Kreislaufproblemen neigen, da das Plasmaspenden den Körper bei der Entnahme mehr beansprucht als das Blutspenden. Überlegen Sie sich warum Sie zum Plasmaspenden gehen wollen. Möchten Sie mit Ihrer Spende Ihren Mitmenschen helfen, vielleicht eine Lebensbedrohende Erkrankung zu überleben, oder machen Sie es nur wegen den paar Euro. Ohne Ihre Plasmaspenden können die Pharmaunternehmen nicht weiter forschen. Ihnen werden die Mittel gestrichen und lebensrettende Medikamente können nicht mehr produziert werden. Ihr Blutplasma ist wichtig, es kann, egal wie weit die Forschung heute auch ist immer noch nicht künstlich hergestellt werden.

Dies alles sollten Sie sich genau überlegen, wenn sie sich die Frage stellen wo Sie ihr Plasmaspenden möchten. Gehen Sie lieber zu einem Unternehmen, wo sie vielleicht ein paar Euros bekommen, diese Ihr Plasma aber teuer weiter verkaufen oder gehen Sie zum DRK oder einer ähnlichen gemeinnützigen Organisation. Hier wird Ihre Plasmaspende dringend gebraucht. Denken Sie bitte immer daran, Sie können Leben retten und was machen Sie, wenn Sie einmal auf eine Plasmaspende angewiesen sind.

Ablauf der Plasmaspende

Mittwoch, 22. Juli 2009

Plasmaspenden darf jeder über 18 Jahre und mit einem Körpergewicht von mindestens 50 kg. Genauso wie bei der Blutspende müssen verschiedene Faktoren beachtet werden. Ausgeschlossen von einer Plasmaspende sind schwangere Frauen, sowie Frauen, die in den letzten 6 Monaten noch schwanger waren. Außerdem darf man in den letzten 3 Monaten nicht zum Blutspenden gewesen sein. Ebenfalls nicht spende darf man, wenn man die letzten 4 Wochen Drogen eingenommen hat sowie in den letzten 12 Stunden Alkohol getrunken hat. Natürlich darf man genauso wie beim Blutspenden auch keine infektiöse Erkrankungen wie HIV, Hepatitis oder eine Geschlechtskrankheit haben.

Vor dem Plasmaspenden wird wieder ein Fragebogen ausgefüllt und die Vitalwerte überwacht. Hierzu zählen Blutdruck und Puls in diesem Fall. Danach wird über ein steriles Entnahmeset wie bei einer Blutspende das Blut entnommen. Das entnommene Blut fließt in diesem Fall in ein geschlossenes System in welchem ein spezielles Gerät die festen Anteile im Blut, das sind die roten Blutkörperchen von den losen – dies ist das Plasma trennt. Pro Plasmaspenden werden dem Körper etwa 600 – 750 ml Blutplasma entnommen. Die Dauer des Spendens richtet sich nach dem Hämoglobin wert, je höher dieser ist, desto länger dauert es. Die roten Blutkörperchen werden mit einer speziellen Lösung angereichert und dem Körper dann wieder zugeführt. Das Plasma wird anschließend sofort tief gefroren. Es muss erst 6 Monate gelagert werden, bis es nach einer Überprüfung und wenn es in Ordnung ist dem Patienten transfundiert werden darf. Diese lange Wartezeit ist notwendig um sicher zu gehen, das der Spender keine Infektionen wie HIV oder eine Geschlechtskrankheit hatte.

Da sich das Plasma bereits nach zwei Tagen wieder komplett erneuert hat darf man nach einem Tag Pause wieder Plasmaspenden gehen. In Deutschland liegt die Obergrenze fürs Plasmaspenden bei 28 Litern pro Jahr. Grob gesagt würde dies etwa 46 Spenden im Jahr bedeuten.

Warum sollte man Blut spenden?

Dienstag, 21. Juli 2009

Blutspenden sollte man immer aus freien Stücken. Es soll dabei immer der Gedanke der Hilfe im Vordergrund stehen. Das Gefühl etwas Gutes getan zu haben und einem Mitmenschen mit seiner Blutspende geholfen zu haben ist für viele Befriedigung genug. Der finanzielle Gedanke sollt nie der Hauptgrund sein, dass man zur Blutspende geht. Stellen Sie sich vor, niemand würde mehr zu den Spendenterminen gehen, in relativ kurzer Zeit würde das Blut auf den Blutbanken knapp werden. Wie soll dann entscheiden werden, wer eine notwendige Bluttransfusion bekommt. Man sollte immer auch bedenken, dass Blut, welches nicht zum weiter spenden benutzt wird trotzdem gebraucht wird. Für die Pharmaindustrie ist dieses Blut von großer Bedeutung. An diesem Blut werden zum Beispiel neue Medikamente erprobt.

Auch für die Wissenschaft sind Blutspenden wichtig. Wenn es nie Blutspenden für diese Zwecke gegeben hätte, wüssten wir heute nichts über Blutgruppen, das Rhesus – System, die Unverträglichkeit der Blutgruppen untereinander. Erst durch Blutspenden wurden diese Erkenntnisse gemacht. Genauso, wie die Wirkungen und Nebenwirkungen verschiedener Medikamente. Denken Sie deshalb nicht lange nach und melden Sie sich als Erstspender bei der nächsten Blutspende. Vor was haben Sie Angst? Es gibt kein großes Risiko, nur einen kleinen Einstich. An diesen werden Sie sich bereits am nächsten Tag nicht mehr erinnern. Was aber bleibst ist das gute Gefühl anderen Menschen mit dieser Blutspende geholfen zu haben.

Vor einer großen Operation, sollten Sie auf jeden Fall Blutspenden und zwar als Eigenblutspende. Ist es dann notwendig, dass Sie eine Transfusion bekommen müssen, da unter der OP zu viel Blut verloren gegangen ist, können Sie Ihr eigenes Blut transfundiert bekommen. Hier entfallen dann sämtliche Risiken, dass Sie dieses Blut nicht vertragen. Begonnen wird mit dieser Eigenblutspende bereits einige Zeit vor der geplanten Operation. Die Eigenblutspende kommt zum Einsatz bei Hüft- und Knietotalendoprothesen. Hier ist der Einsatz eines künstlichen Knie- bzw. Hüftgelenks gemeint.

Geld verdienen mit Blutspenden

Sonntag, 19. Juli 2009

Bei einer Blutspende geht es zu erst einmal um den guten Zweck. Der finanzielle Hintergedanken sollte immer im Hintergrund gehen. Reich wird man dabei auf keinen Fall. Es kommt immer darauf an, wo man Blutspenden möchte. Wer sich zu einer Blutspende beim DRK entscheidet, der bekommt kein Geld hierfür. Hier bekommt der Spender nach der Blutspende Getränke und einen Imbiss zur Verfügung gestellt. Manchmal gibt es auch ein kleines Geschenk, wie etwa eine Packung Kekse. Zudem verleiht das DRK Anstecknadeln in Bronze, nach 10, in Silber nach 25 und eine Goldnadel, nach 50 Blutspenden. Hier geht es um den guten Willen anderen Menschen mit einer Blutspende das Leben zu retten.

Anders sieht dies bei verschiedenen staatlichen Diensten aus. Hier bekommt man für eine Blutspende eine Entschädigung zwischen 15 und 25 Euro pro Spende. Das Spenden von Plasma wird höher honoriert. Manchmal kommt es auch vor, dass gerade wenn eine extreme Knappheit einer seltenen Blutgruppe herrscht, die Universitätskliniken Spendenaufrufe im Radio machen. Hier handelt es sich dann immer um besondere Blutgruppen, zu denen fast immer die Blutgruppen AB negativ, O.negativ und B negativ gehören. Hier wurde dann schon bis zu 125 Euro für eine Spende bezahlt. Jetzt werden sich manche vermutlich die Frage stellen ob dies moralisch zu vertreten ist, denn eine Blutspende ist zum Leben retten da, aber da das Blutspenden immer noch freiwillig ist, kann niemand dazu gezwungen werden. Allerdings sollte man darüber nachdenken, wenn so ein Aufruf kommt, ob man es nur aus dem finanziellen Grund macht. Vielleicht ist man irgendwann selbst einmal in der Situation, dass man eine Blutspende benötigt. Laut den Gesetzen in Deutschland muss ein Spender immer entschädigt werden, egal mit was. Hierzu zählt dann der Imbiss und die Getränke die immer angeboten werden.