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Wie läuft eine Blutspende ab?

Dienstag, 14. Juli 2009

Vor einer Blutspende müssen Sie unbedingt ausreichend Flüssigkeit getrunken haben, es werden mindestens 1,5 Liter empfohlen. Auch sollten Sie etwas gegessen haben, diese Mahlzeit sollte nicht mehr als zwei Stunden zurückliegen.
Möchten Sie das erste mal Blut spenden, werden Sie zuerst einen Fragebogen ausfüllen müssen. Hier müssen Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand und zu eventueller Medikamenteneinnahme beantwortet werden. Waren sie zum Beispiel in Urlaubsländern in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, sollten Sie dies auch immer erwähnen. Hierzu zählt Hepatitis, Syphilis und HIV. Der Blutdruck, der Puls und Ihr Gewicht werden im Anschluss kontrolliert.

Anschließend wird Ihnen ein kleiner Bluttropfen entweder am Finger oder aus dem Ohrläppchen entnommen. Hier soll geklärt werden, wie hoch Ihr Hämoglobin Wert ist. Dies ist der Wert, der die Menge des Sauerstoffes im Blut anzeigt. Er wird vor jeder Blutspende kontrolliert. Ist er zu gering, werden Sie zur Spende nicht zugelassen. Ist der Wert aber in Ordnung können Sie Blutspenden. Sie nehmen auf einer Liege in bequemer Rückenlage Platz, während ein Helfer die Blutspende vorbereitet. Das Entnahmebesteck besteht aus Einwegmaterial, es ist also unmöglich, sich bei einer der Blutspenden mit HIV oder Hepatitis an zustecken. Ist alles vorbereitet, wird eine Kanüle in die Armvene eingeführt, dies wird nur ein kurzer Einstich sein. Bevor das Blut in den Entnahmebeutel geleitet wird, muss erst ein wenig Blut für spätere Untersuchungen separat abgefüllt werden.

Eine Blutspende dauert meistens nicht länger als 10 Minuten. Nach der Spende ist es wichtig, dass Sie noch eine kleine Ruhepause einlegen, bis der Körper sich auf den Blutverlust eingestellt hat, trinken Sie anschließend wieder ausreichend Flüssigkeit und essen Sie einen kleinen Imbiss. Diese Getränke und das Essen werden Ihnen von dem Blutspende Dienst zur Verfügung gestellt. Das gespendete Blut wird anschließend Untersucht, ist es in Ordnung, kann es weiter verwendet werden.

Allgemeines zur Blutspende

Dienstag, 14. Juli 2009

Jeder kennt den Spruch „Blutspende rettet Leben“! Und genauso verhält es sich auch. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Unfall und benötigen dringend eine Blutkonserve, da aber niemand zur Blutspende geht ist keines vorhanden. Das Ausmaß wäre katastrophal. Aus diesem Grund veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz, kurz DRK genannt in regelmäßigen Abständen, und in vielen Orten Blutspende Termine. Hier können hilfsbereite Menschen ihr Blut spenden. Auch können sich dort Erstspender typisieren lassen. Denn bevor man regelmäßig zur Blutspende gehen darf werden einige Untersuchungen gemacht. Sind die Blutwerte in Ordnung kann man regelmäßig zu einem der Blutspende Termine gehen. Diesen Menschen die zu den Spendentermine gehen geht es vor allem darum, dass man anderen etwas gutes tut.

Es werden auch nicht Unmengen von Blut abgezapft, sondern lediglich 0,5 l. Eine Blutspende ist immer eine freiwillige Sache, zu der man nie gezwungen wird. Wer sich plötzlich um entscheidet, kann die Blutspende sofort unterbrechen. Das Blut wird dann nach der Spende untersucht, ob der Spender frei von ansteckenden Krankheiten ist, hierzu zählt in erster Linie HIV, Hepatitis B und Hepatitis C, aber auch Geschlechtskrankheiten würden dieses Blut für eine Weiterverwendung unbrauchbar machen. Ist es aber in Ordnung wird es für verschiedene Zwecke verwendet. Hier zugehören die Medizinische Notwendigkeit, aber auch der Wissenschaftliche und Pharmazeutische Bereich, benötigt ihre Blutspende. Der Medizinische Bereich ist klar, hier wird die Blutspende anderen Personen transfundiert, in der Wissenschaft werden die verschiedenen Reaktionen untersucht, welche eine Transfusion zum Beispiel mit sich bringen kann. Der Part der Pharmazeutischen Betriebe ist komplexer, hier werden Medikamente an diesem Blut erprobt, ihre Wirkungsweise und ob sie kompatibel sind.

Sie sehen also wie wichtig Ihre Blutspende ist und das es immer eine Gute Sache ist, wenn man versucht anderen Menschen zu helfen, denn irgendwann brauchen Sie vielleicht auch Hilfe. Nehmen Sie Ihre Freundin oder Ihren Freund mit zur Blutspende und lassen Sie sich beide typisieren. Es ist nur ein kleiner Stich, aber der rettet viele Leben.