Vor einer Blutspende, wird jeder Spender auf seinen körperlichen Zustand hin überprüft. Erst wenn er kerngesund ist, wird er für die Spende zugelassen.
Dadurch, das für jeden Spender ein neues, original eingepacktes Einwegbesteck verwendet wird, besteht für Sie kein nennenswertes Infektionsrisiko. Es kann allerdings zu leichten Kreislaufproblemen unmittelbar nach der Spende kommen, da durch den Blutverlust auch ein Volumendefizit entsteht. Dies bedeutet, es fehlt dem Körper Flüssigkeit. Bei allen Blutspenden sind aber immer auch Ärzte anwesend, die die Spender genau beobachten, kommt es zu Komplikationen während der Spende, wird diese sofort abgebrochen.
Aus diesem Grund wird in regelmäßigen Abständen der Blutdruck und der Puls kontrolliert. Das entnommenen Volumen an Flüssigkeit ist bereits nach zwei Stunden wieder ausgeglichen, trotzdem sollte man körperliche Anstrengungen in den nächsten Zeiten vermeiden, da neben der Flüssigkeit auch die Blutzellen neu gebildet werden müssen. Bis die komplette Menge der Blutspende neu gebildet ist dauert es zwischen 6 und 8 Wochen.
Was allerdings häufiger vorkommen kann ist ein Bluterguss an der Einstichstelle, welcher aber nach einigen Tagen wieder verschwunden ist. Sollte er Ihnen aber Schmerzen bereite, lassen Sie in im Zweifelsfall von einem Arzt untersuchen. In der Zwischenzeit schafft Ihnen Kühlung Schmerzlinderung.
In einigen äußerst seltenen Fällen kann beim Einstich der Kanüle ein Nerv verletzt werden, als Spender werden Sie über dieses Risiko aber vor jeder Spende neu aufgeklärt. Auch Entzündungen der punktierten Vene können nicht ausgeschlossen werden. Durch diese im Vorfeld geschehene Aufklärung können Sie später auch keine Schadensansprüche stellen. Was aber versichert ist, sind Unfälle auf dem Weg zu den Blutspenden und anschließend auch wieder der Weg zu Ihnen nach Hause.
